Entgegen der landläufigen Meinung, Gärtner (und Landschaftsarchitekten) würden den Winter nur hinterm Ofen verschlafen, wurde das Winterwetter genutzt, um den größten Teil der 1100 Bäume in den Boden zu bekommen.

Überwiegend nur leichter Frost und kaum gefrorener Boden sorgte für nahezu ideale Pflanzbedingungen: die Baumgruben konnten problemlos ausgehoben und wieder verfüllt werden, zugleich hinterließ der Bagger kaum Spuren und Bodenverdichtungen, weil schon die nur dünn gefrorene Bodendecke ihn trug.

Das fröhliche Auf- und Ab der Dreiböcke ist den unterschiedlichen Stammhöhen und Kronenansätzen geschuldet – jedem Baum seine persönlich angepasste Anwuchshilfe. Nach drei bis vier Jahren ist der Stangenwald wieder verschwunden.

So entsteht allmählich der Kiefernhain und schiebt sich bereits als deutlich wahrnehmbare räumliche Zäsur wohltuend zwischen die großen Gewerbebauten im Süden und das langsam entstehende Wohnquartier nördlich davon. Fast zwei Drittel sind geschafft, noch steht der Endausbau der Wege und Wiesenflächen aus. Dazu darf das Frühjahr nicht zu nass werden.